Gegründet wurde die Löschgruppe Roderath als Löschtrupp Roderath im Jahre 1931 unter Karl Kaiser innerhalb der Feuerlöschpolizei Amt Zingsheim. Die erste Auflistung im Rheinischen Feuerwehrkalender erfolgte 1934. Als Feuerwehrgerätehaus diente eine Remise aus dem Jahre 1859 neben der alten Schule. 1957 wurde ein neues Feuerwehrgerätehaus zusammen mit dem Kindergarten Roderath errichtet, das auch heute noch unsere Heimat ist. Im darauffolgenden Jahr wurde ein Feuerwehrfest abgehalten. Ein Tragkraftspritzenanhänger wurde 1964 beschafft und von örtlichen Traktoren zu Einsätzen gezogen. Ein Meilenstein in der Ausstattung der Löschgruppe war die Beschaffung eines Unimogs aus Katastrophenschutzbeständen des Bundes im Jahre 1981. Das Fahrzeug wurde von den Kameraden in Eigenleistung zum Löschfahrzeug umgebaut und von dort an war es der Wehr auch möglich, überörtliche Einsätze zu fahren. Im selben Jahr wurde das 50-jährige Bestehen der Löschgruppe gefeiert. 1992 und 1995 wurde das Feuerwehrgerätehaus umgebaut und erweitert. Ein modernes Löschfahrzeug (TSF-W) wurde 1998 dem Unimog zur Seite gestellt. Somit war es der Löschgruppe von dort an auch möglich technische Hilfeleistungen auszuführen. 2021 wurde der Unimog durch ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) ersetzt.
Derzeit besteht die Löschgruppe aus 32 Feuerwehrfrauen/Feuerwehrmänner in der Einsatzabteilung, 7 Jugendfeuerwehrleuten und 6 ehemaligen Feuerwehrleuten in der Alters- und Ehrenabteilung.
Das Einsatzgebiet umfasst die Ortschaften Bouderath, Holzmülheim, Tondorf, Frohngau, Buir und Roderath. Teilabschnitte der BAB 1 gehören ebenfalls zum Einsatzgebiet.
Leitung Löschgruppe:
Löschgruppenführer: OBM Tobias Zingsheim
stellv. Löschgruppenführer: BI Tim Weiler,
kommissarischer stellv. Löschgruppenführer: HFM Timo Klinkhammer
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